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Manche Menschen reagieren allergisch auf das Gift von Insekten. Die häufigsten Auslöser von Insektengiftallergien sind Bienen und Wespen. Ganz selten sich allergische Reaktionen auf Stiche von Hummeln, Hornissen oder Ameisen. Eine Insektengiftallergie basiert nicht auf erblichen Faktoren, wie viele andere Allergien. Eine Therapie kann lediglich durch eine so genannte Hyposensibilisierung erfolgen. Hier hat man eine Erfolgsquote von etwa 90 Prozent. Da die Reaktion auf einen Insektenstich bei Allergikern sehr heftig sein kann, sollten sie stets ein Notfall-Set bei sich haben. Dieses beinhaltet ein Antihistaminikum und Kortison und wird nach den Anweisungen des Arztes angewendet. Man kann aber Stiche auch vermeiden, indem man sich in Anwesenheit von Insekten äußerst ruhig verhält und nicht um sich schlägt. Außerdem sollte man im Freien möglichst keine süßen Getränke zu sich nehmen oder Süßigkeiten oder Fleisch essen. Normalerweise erfolgt eine Reaktion erst beim zweiten Stich, da der Körper beim ersten Stich erst Antikörper bildet. Man schätzt die Zahl der Betroffenen auf etwa 20 Prozent der Bevölkerung. Dabei sind die Reaktionen jedoch unterschiedlich stark. Bei manchen Menschen treten lediglich lokale Hautreaktionen auf, bei anderen gibt es heftigere körperliche Reaktionen. Bei einer sehr schwerwiegenden Reaktion kann sogar der Tod eintreten, wenn nicht sofort ein Medikament verabreicht werden kann. Aufgrund der Ähnlichkeit der Allergene im Wespen- und Bienengift, reagieren manche Allergiker bei Stichen von beiden Insekten allergisch. Beim ersten Stich bildet der Körper Antikörper, obwohl es sich eigentlich um harmlose Stoffe handelt. Beim nächsten Stich werden die Allergene dann als Fremdstoffe erkannt und der Körper reagiert. Dabei reichen schon ganz geringe Mengen des Insektengiftes. Der Körper schüttet nun den Botenstoff Histamin aus, der dann die Reaktionen wie Schwellung und Rötung verursacht. Innerhalb von 30 Minuten kann es zu körperlichen Symptomen wie Herzklopfen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel oder Schweißausbrüchen. Eine normale örtliche Reaktion, wie eine leichte Rötung oder Schwellung, muss nicht behandelt werden. In schwereren Fällen kann es starke Schwellungen geben, die jedoch auch innerhalb 24 Stunden wieder abgeklungen sein sollten.

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