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Nickelallergie
Eine der häufigsten Allergien stellt die Nickelallergie dar. Hier sind weltweit etwa 10 Prozent der Frauen betroffen, aber nur etwa ein Prozent der Männer. Das liegt daran, dass Nickel hauptsächlich in Schmuck vorkommt. Nickel kommt aber auch in Reißverschlüssen, Knöpfen, Besteck und Uhren vor. Auch manche Nahrungsmittel wie Nüsse, Hülsenfrüchte, Erdbeeren, Kakao oder Lebensmittel aus Konservendosen haben einen ziemlich hohen Gehalt an Nickel. Meistens bildet sich ein sogenanntes Kontaktekzem. Die Haut rötet sich und juckt. Die äußeren Symptome kann man mit Salben oder Cremes behandeln. Ansonsten lassen sich allergische Reaktionen nur durch die Vermeidung von Kontakt mit nickelhaltigen Gegenständen umgehen. Da Nickel wasserlöslich ist, bestehen Beschwerden vor allem im Sommer, da das Nickel durch den Schweiß freigesetzt wird. Im Jahr 2000 wurde ein Grenzwert für nickelhaltige Gegenstände festgelegt, welche länger mit der Haut in Kontakt kommen. Hier geht es vor allem um Modeschmuck. In Deutschland konnten die Nickelallergien somit merklich verringert werden. Die Toleranzgrenze ist bei jedem Menschen anders. Manche Menschen reagieren bereits bei den kleinsten Spuren von Nickel. Manchmal spielen auch genetische Faktoren eine Rolle bei der Entstehung einer Nickelallergie. Meistens entwickelt sich als Symptom nur eine Hautreaktion an der Stelle, die mit dem nickelhaltigen Gegenstand in Berührung gekommen ist. Bei dieser entzündlichen Hautveränderung spricht man auch von einer Nickeldermatitis. Dieser Hautausschlag wird meistens auch von einem quälenden Juckreiz begleitet. Allergische Reaktionen nach dem Verzehr von nickelhaltigen Nahrungsmitteln zeigen sich ebenfalls als Hautekzeme. Eine Nickelallergie kann man durch einen Allergietest eindeutig nachweisen.

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