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Statine sind schlecht für das Gehirn
Experimenten von amerikanischen Wissenschaftlern zufolge wirken sich Statine (Bestandteil von einigen cholesterinsenkenden Mitteln) negativ auf die Bildung spezifischer Steroide im Gehirn aus. Dies wieder blockiere die Erzeugung einiger Neurotransmitter und dies hat letztendlich eine schlechtere Gedächtnisleistung zur Folge. Diese Ergebnisse wurde unlängst im Fachjournal «Proceedings of the National Academy of Sciences» veröffentlicht.
Sollte sich diese Theorie bewahrheiten, dann müsste es vor allem bei lipophile CSE-Hemmer wie Atorvastatin und Simvastatin zu den beschriebenen Nebenwirkungen kommen, weil sie die Blut-Hirn-Schranke besser überwinden können als hydrophile Vertreter dieser Substanzklasse. Es gibt auch schon vereinzelte Berichte, in denen zumindest über einen 51-jährigen Patienten mit Gedächtnisverlust unter Simvastatin berichtet, bei dem nach Umstellung auf das hydrophilere Pravastatin diese Nebenwirkung nicht mehr auftrat («Pharmacotherapy» 2001, Band 21, Seiten 767 bis 769). (ss)

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